Kuestentour

Heute war der bisher geilste Tag auf der Insel. Ich schlief in einem beheiztem Bett, nach ueber zwei Monaten Zelt, und konnte frueh wieder mal eine warme Dusche bnehmen. Mit einem Super Fruehstueck!

Dann wechselte ich die Reifen an unserem Pick Up und schon ging es los ins Gelaende. Den Ganzen Tag verbrachten wir damit entlang der Kueste zu fahren. Groesstenteils an den Klippen und den Straenden, immer ueber die Weideflaechen von Schafen und Kuehen. Ich kam an die Stellen, wohin keine Strassen fuehrten und wo erst recht kein Mensch zu finden war. Dort wo Pinguine und Robbe rumhaengen und man jede Menge Muscheln finden kann.

Zum Abend gab es BBQ. Wir haben gebraten! Die Wuerste waeren auch gar nicht mal so schlecht, besser als in Island, die Steaks waren deftig und Stark im Geschmack. Natuerlich gab es auch jede Menge Muscheln, oar so lecker.

Schlussfolgerung der ganzen Aktion ist: Die Bewohner der Catlins sind einfach nur gigantisch nett und zutraulich. Die sind alle so aufgeschlossen und lustig, man kann it jedem reden, auch wenn sie noch so alt sind. Total cool.

Morgen ist Feiertag und ich werdemal mit in die Kirche gehen. Es wird an die gefallenen Soldaten in verschiedensten Kriegen gedacht und Winston will eine Rede halten. Da bin ich sicher wieder eingeladen wurden und so geh ich da mal mit. Danach werde ioch hoffentlich weiter reisen, auch wenn ich lieber hier bleiben wuerde, weils echt sau locker ist! :-)

1 Kommentar 24.4.10 13:10, kommentieren

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Wieder einmal Bauernhof

Hier bin ich wieder mal von der Suedkueste, den Catlins. Hier ist es wunderschoen, kann ich nur sagen und die Leute sind extrem locker. Die letzten Tage sind ganz gut verlaufen und gestern konnte ich sogar den Seeloewen und die Gelb-Augen Pinguinen zuschauen. Die Seeloewen kann man auch aergern, aber das sollte man nicht unbedingt uebertreiben.

Heute morgen hat mich ganz ueberraschend Winston mit nach Hause genommen. Nun bin ich auf seinem Bauernhof, auf den er mit seiner Familie, 2000 Schafen, 100 Rehen, 50 Kuehen und seinen Eltern lebt. Voll nett-ich bekomme hier essen, ein Bett und den ganzen Rest-so viel Bier habe ich lange nicht mehr getrunken. total locker kann ich nur sagen. Morgen werden wir eine Jeep Tour entlang der Kueste machen. Dabei habe ich heute schon eine riesige Tour durch die Gegend gemacht. Ich war mit einem Angestellten- Fintch dem Rentner- unterwegs. Mit dem trieb ich ein paar Kuehe ein und hab sie woanders hingebracht. Dabei sah ich gleich mal die groesste Milchfsbrik der Welt und Fintch zeigte mir die ganze Gegend. Sau cool von den Menschen hier. Die sind alle total nett zu mir und eigentlich koennte ich hier richtig lange bleiben aber ich werde wohl am Sonntag weiter reisen.

HAHA

23.4.10 12:33, kommentieren

Grenzgang

Hier bin ich wieder, gut gelaunt und gesund, nach meiner ersten Woche außerhalb der Zivilisation.

Ich hatte zu meiner Wanderwoche natürlich die besten Voraussetzungen. Viel Gepäck, da ich ja im Zelt gepennt habe-super Wetter, es hat am zweiten Tag angefangen zu regnen und es hörte erst am letzten Tag auf-ich war unabhängig, allein und natürlich unwissend.  Aber ich machte mich motiviert auf den Weg.

Freitagabend habe ich noch am See geschlafen, schön Feuer gemacht und das lästige Opossum kennen gelernt. Samstag Mittag ging es dann auf den Greenstone Track-ein sehr schöner und gemachter Wanderweg, der zügig zu beschreiten ist, ab und an mal hoch und runter geht, aber größtenteils ohne Probleme zu bestreiten ist. Das Wetter war super und ich konnte recht viel schaffen und sehen. Zu Abend stellte ich mein Zelt im Tal auf, mit wahnsinnigem Blick und kochte mir erstmal was warmes. Beim laufen wird man zwar warm, aber sobald man sich nieder lässt…Brrrrr. Es gab Nudeln und Pilze-in der Woche habe ich bis auf einen Tag jeden Abend Pilze gehabt-fantastisch!


Der zweite Tag lief auch gut, vorbei an Wasserfällen, Flüssen, Bergen und durch Täler, wandern eben. Als ich den Wald verlassen wollte, sah ich eine wunderschöne Regenwolke auf mich zu kommen, und so habe ich mich dort dann festgehalten. Ich wusste zwar, dass es regnen sollte, aber nicht so schlimm. Später erfuhr ich, dass es wohl die stärksten Regenfälle der letzten Zeit waren, mit 30 Litern die Stunde und Erdrutschen und solchen Sachen. Naja im Zelt eben, weißte wird manchmal etwas nass und so. 

 

Der dritte Tag lief auch nicht schlecht, es hat den ganzen Tag durchweg geregnet, die Flüsse stiegen, die Wiesen waren Sumpf, genau wie meine Klamotten. Bei solchem Regen sollte man das also nicht unbedingt machen. Es ist richtig schön, da durch den Regen unzählige Wasserfälle die Berge herunter fallen, aber man kommt schon irgendwie an den Punkt, an dem es körperlich sehr zehrt. Doch hier bin ich auch vom Mount Aspiring National Park in den Fiordland National Park gekommen und das ist richtiges Regenwaldfeeling. Alles vermosst, verpilzt und es regnet… Kurz vorm Ende, am letzten Campingplatz habe ich mein nasses Zelt gesetzt, das ausgewischt und das übliche Programm.


Am folgenden Tag schloss ich nach 10 Stunden den 36 Km langen  Weg ab und trampte erstmal nach Te Anau, obwohl ich genau in die andere Richtung wollte, nach Milford. Naja so war ich eben in Te Anau und konnte endlich meine Sachen trocknen, obwohl es dort noch nicht mal regnete. Ich verbrachte den Tag in der Stadt und konnte abends schön im Hostel kochen und am Kamin schreiben, Schuhe trocknen und mit einem französischen Pärchen quatschen.

So machte ich mich am nächsten Tag auf um nach Milford zu trampen. Ein Manager von den Bootsrundfahrten nahm mich die 120 km mit. Der war cool und half mir ein bisschen mich zu Recht zu finden. In Milford an sich gibt es nichts zu sehen, außer dem Fjord auf dem man Rundfahrten machen kann. Doch es war so ein scheiß Wetter, dass ich beschloss sofort zurück zu trampen.

 

So nahm mich ein englisches Pärchen mit, mit denen ich noch einen kleinen Abstecher zu einem Wasserfall machte und den Kea kennen lernte, den größten Papagei der Welt, so heißt es. Nach dem ich die Fahrt durch das Fiordland genoss, stieg ich am Divide wieder aus und machte mich wieder auf die Strecke. Dieses Mal den Caples Track, der genau das Gegenteil beinhaltet. Wer kein Geld für den Großen Walk hat, soll sich mit den kleinen Scheißdingern herum ärgern. Nachdem ich den Divide erklommen hatte, ging es noch ein kleines Stück durch den Greenstone Sumpf und dann 3 Stunden steil Bergauf, Nur Steine und Wurzeln und Wasser. Nicht wandern-klettern! Endlich oben angekommen, baute ich schnell mein Zelt auf, bevor es dunkel wurde und machte mir eine schöne Pilzpfanne. Auf der Spitze, dem Mc Kellar Sattle, wehte zwar wahnsinniger Wind und es regnete und es war kalt, aber dafür hatte ich am nächsten Morgen einen so geilen Ausblick, den könnt ihr nicht bezahlen.


Es kam hier auch ein wenig die Sonne durch und es regnete nur noch ein bisschen. So machte ich mich fertig um nach kurzem Walk wieder bergab zu steigen. Die selben Bedingungen, nur dass mein Rucksack riss. Ich traf dann zwei Kiwis, die den Greenstone in 7 Stunden gemacht haben und den Caples Track am selben Tag noch fertig machen wollten. Nachdem wir zusammen in der Upper Caples Hut gegessen haben und ich meinen Rucksack nähte, machte ich mich also auch motiviert auf, den Caples gleich zu erledigen. So ging es weiter zur Mid Caples Hut an der ich voll gemeckert wurde, weshalb ich auf dem Berg zeltete?! Es war irgendwie Schutzgebiet, aber mir egal, hab sonst auch überall gepennt. Nach einem kurzen Tratsch mit zwei Jägern gings weiter durch die Täler vom Herr der Ringe und schließlich, bevor es dunkel wurde, erreichte ich den Parkplatz, von den aus, mich mein Nemo angrinste. Einsteigen, essen, pennen. Ich war so kaputt. Den 30 Km langen Track in 9 Stunden gemacht. Es schlaucht, aber man fühlt sich schon etwas fitter danach und außerdem war es geil, endlich mal richtig was von Neuseeland zu sehen und durch die Natur zu streifen. Nun bin ich schon wieder in Queenstown und kann mich mal kurz organisieren und melden. Heut ist Freitag und Sonntag früh werde ich dann vermutlich weiter fahren an die Südküsten und es mir weiterhin gut gehen lassen.

Also das war mein Lebenszeichen. Ihr seht, lest, dass es mir gut geht und ich gesund bin, obwohl es verdammt feucht war. Naja

Also ihr wisst Bescheid-bis demnächst mal wieder.    

16.4.10 23:29, kommentieren

Weiter geht’s!

Ja meine lieben Kollegen, Mitkämpfer und nahestehende Verwandtschaft,

Ich  bin wieder mit einem kleinen Bericht vor Ort. Immer noch in Queenstown, aber nicht mehr lange, umsonst schreibe ich ja nicht. Vorerst mal-Genießt den Frühling und die österlichen Feiertage waren ja sicher auch schön. Bei mir ist das alles ein wenig anders. Hier wird zu Ostern kein Alkohol verkauft, nirgends. Das war alles, was ich an Feierlichkeiten mitbekommen habe. Ich habe dafür fleißig Eierkuchen gebacken und natürlich jede Menge Eier gefuttert, wie sich das gehört. Hab ich eh Bock drauf.

Wettertechnisch ist bei mir logischerweise Herbst und es ist manchmal recht kalt in den Nächten. Tagsüber hatte ich in den letzten Tagen trotzdem richtig geiles Wetter. Es ist also auszuhalten und vielleicht schlafe ich in den nächsten Wochen im Auto, obwohl es mir darin kälter vorkommt als im Zelt. Durchs Metall eben, aber dafür kann ich darin alles speichern, hätte ich fast gesagt… Vermüllen wollte ich natürlich sagen.  

 

Martin kaufte sich ein Auto für 250€ und freute sich darüber. Orangener Mazda von ´83 mit geilen Rallystreifen-wirklich ein schönes Gefährt, wenn die Bremsen und der Motor richtig funktionieren würden, wäre es perfekt. Aber ich gebe mich auch damit schon zufrieden. Der wurde kreativ und simpel noch etwas verschönert und damit kann man nun auch fahren und ja leben auch. Ab nächster Woche dann vermutlich.

Ich werde nachher also weiter nach Glenorchy fahren. Dort findet sich Anschluss an einige größere Wanderwege, wie den Greenstone und den Caples Track. Die werde ich mir vor nehmen und dann gleich mal nach Milford trampen und dort, naja den Ausblick zu genießen. Ich nehme also einen Weg durch den Wald hin und einen zurück. Übernächstes Wochenende müsste ich dann wieder da sein um euch mal in Kurzfassung davon zu berichten.

Dann weiter in den Süden durch das Fjordland und entlang der Süd- und Ostküste nach Oamaru zu den Pinguinen. Daraufhin wieder über die Berge zur Westküste und davon aus in den Norden. Mal schauen, ob ich das mit dem Auto schaffe oder ob ich Nemo wieder verkaufen muss. So heißt er, da er nur einen Seitenspiegel hat und wer weiß, wie lange der noch durch hält. Wäre doch schön, wenn ich die restliche Zeit ein Auto zur Verfügung hätte.

 

Ja die letzte Zeit hat sich so mit dem Auto gelebt und beschäftig und mein Einkommen war auch nicht sonderlich schlecht. Über Ostern hinweg war es natürlich übelst GEIL! Ich habe noch nie in solch kurzer Zeit so viel Geld verdient. Nun da ich nicht mehr arbeite und mich mit einem deftigen Salat über meinen letzten Arbeitstag gefreut habe, kann ich nur sagen: In Queenstown arbeiten hat sich aufs Volle und Fette gelohnt. Aber Lay away…

So jetzt kann ich mich richtig auf mich konzentrieren. Morgen und Freitag werde ich mich noch ein bisschen organisieren und dann geht’s auf die Strecke. Heute bin ich schon mal die Richtung schon mal Probe gefahren mit Valerie, einer Holländerin aus Deutschland. Musste ich, da meine Batterie tot war und ich von Borisz Starthilfe bezog. So kann ich schon mal sagen, dass die Tage sehr angenehm werden. Wald und Wasser….

 

Julian und Anuschka sind schon vergangene Woche weiter gereist, genau so wie Josh, der Paragleiter aus Australien, Lorenzo und Sylvia aus Italien, Yen aus Vietnam, die Japaner und Emilie aus Frankreich und alle anderen Deutschen, die ich getroffen habe. An Bekanntschaften und guter Gesellschaft mangelte es also nicht. Gestern traf ich ein paar Kiwis, mit denen ich es aber nur eine Zigarettenläge ausgehalten habe. Die meisten neuseeländischen Jugendlichen, die ich hier abends traf, hatten eine leichte Verhaltensstörung. Das liegt aber eindeutig an der Stadt. Hier kommen nur Idioten hin… Über die Ostertage traf ich auch Schulklassen von der Nordinsel und von einer internationalen Schule aus Singapur und die waren alle voll cool. Ich kann die Blödheit also nicht verallgemeinern.

Jonas aus Litauen ist jetzt auch schon wieder nach Hause geparagleitet. Gestern war er nochmal da um noch eine Runde zu springen. Dabei haben wir geile Videos zum Andenken gemacht. Es ist also Aufbruchsstimmung. Und? Was Brecht ihr so auf?


 Da ich unterwegs sicher nicht so oft ins Internet komme, wünsche ich euch schon mal einen schönen Frühling und genießt die Frühlingsgefühle. Ich werde mich nur nach meiner Wanderung nochmal bei euch melden und euch wissen lassen, wie es mir ergangen ist.

Ach ja. Anne-du musst mal beim Ketchup gucken, da gibt’s irgendwo applesauce. Wenn es sogar bei mir Apfelmus gibt, dann findest du den auch noch.

Guten Appetit und macht mal wieder Kartoffelpuffer!

Haha lasst euch alle gegrüßt sein und hofft auf das nächste Mal

1 Kommentar 8.4.10 22:59, kommentieren

Schnee von Gestern

Wenn ich den ganzen Schrott hier lese, brauche ich wohl nicht schreiben, dass die Zeit zu schnell vergeht?! Viel erlebt, ja. Komisch ist, dass ich immer schreibe nachdem ich mich rasiert habe. Lange her… Immer dann, wenn ich keine Lust habe in der Stadt herum zu hängen. Kam in letzter Zeit nicht sehr oft vor. Wir haben Jeske aus Japan kennen gelernt. Er spielt Gitarre in der Stadt, ist Weltenbummler gleicher Klasse. Ebenso Josh aus Colorado. Ein Paragleiter der einige Tage auch bei uns gezeltet hat. Öfters haben wir gemeinsam gekocht, z.B. isländische Pfannkuchen, Pizza und Nudeln, etc. Immer eine ganz lustige Runde.

An schlechten Tagen, wie dem 11.3. war ich bei Borisz. Dort kann ich ins Internet und es wird fleißig eingeheizt und Wein geschlürft. Heimwärts wird dann immer getrampt. Das letzte Mal hat mich ein Angestellter des Casinos mitgenommen-sehr schnieke, ich hätte ihn ausrauben müssen, wäre lohnenswert. Am folgenden Tag hatten wir auch schon den ersten Schnee auf den Bergen, im Sommer! Es war also verdammt kalt und eklig windig. Manchmal habe ich Angst, dass mir das Zelt in der Nacht mitsamt Inhalt wegfliegt, was aber nie passieren wird. Gegen die Kälte hilft mir dann eine von Anita handgestrickte Wollmütze mit langem Zipfel.

An so kalten Tagen lohnt es sich definitiv in die Sauna vom Nomads Hostel zu gehen. Die ist meist eh leer. Dort war ich jetzt fast jeden Tag um zu kochen, Brot zu backen, Sauberkeit oder einfach mal früh einen Kaffee oder Tee zu trinken. Man kennt uns dort schon, aber man sagt nichts gegen uns-bis jetzt. Wenn, dann gehe ich eben in das Nächste. Pff!

Veranstaltungstechnisch stellt sich heraus, dass wir hier kulturell nicht besonders richtig sind. Schlechte Musik in den Clubs und wenig Hirnreiche Personen. Freitags spielte eine Sambaband im Park. Ein guter Anlass mal wieder gut zu tanzen und gemeinsam im Kreis zu stehen.

 

Julian und Anuschka verdienen Geld während sie tanzen-eine ratsame Alternative

Hier lernt man auch Lorenzo und Sylvia aus Italien kennen, ebenso Laurence und Sarah aus Deutschland, Kletterer und Feuertänzer. Deutsche sind also keine Seltenheit. Jeden Tag treffe ich neue Deutsche mit denen mal kurz erzählt wird. Dies wird auf Dauer etwas uninteressant, da man genauso auch andere Völker kennen lernen kann und die meisten Deutschen haben nicht sonderlich viel zu bieten. Etwas zu wenig alte Schule.

 

Ganz oben findet man immer sowas


Fahrrad fahre ich natürlich auch noch. Etwas  Sport muss schon sein und zum Ausgleich dann Sauna. Am Dienstag regnete es morgens und nachdem ich das Bungy geschlossen hatte, ging ich mal auf den Ben Lomond wandern, oder eher rennen. Heute ist Freitag und ich habe immer noch Muskelkater. Trotz dass ich immer gut gegessen habe. Neue Entdeckung! Probiert unbedingt mal Passionsfrüchte-die sind so lecker schreib ich euch. Ja nun an gutem Essen mangelt es definitiv nicht. Wir braten öfters bei Borisz und ansonsten koche ich fast jeden Abend.

Demnächst werde ich mal Donuts machen. Joshi aus Japan hat zum St. Patricks Day am 17.3. einige zum Verkauf gemacht. Des Geschmacks wegen lohnte sich das auch. Julian und Anuschka haben an diesem Abend des Irischen Besäufnisses Airbrush Tattoos gemacht und dabei gut Kohle gemacht. Ich suchte vergebens nach einer angenehmen Bar.

Gestern hatten wir auch einen ganz gemütlichen Abend mit Jeske beim Billard spielen. Anschließend gesellten wir uns hinter den Balaton in die Sessel und schauten Lord of War auf Englisch natürlich. Nach zwei Flaschen Bier á 75cl wurde es auch lustig und ich fühle mich körperlich auch viel besser. Man sollte mehr Bier anstatt von Wein trinken. Bei einem Blick in die Sterne und einem Vergleich meiner Sternenkarte, stellte ich überraschend fest, dass ich mit einer Karte vom nördlichen Sternenhimmel hier nicht viel anfangen kann. Wie dumm…

Egal heute war geiles Wetter und die Nummern waren gut. Zum Abend gab es Muscheln, Butterreis und Dumplains-sowas wie Maultaschen. Schön schön

Falls dann doch niemand vorbeischaut, schalten wir einfach auf Werbung

Abgedreht


Überrollt


Und einfach mal fliegen


Ansonsten geht es uns eigentlich gut und wir sind noch ganz bei Trost

 

1 Kommentar 21.3.10 21:30, kommentieren

Mal auf ´nen Sprung vorbeikommen

Hier bin ich mal wieder ganz spontan und sage euch mal die Situation an!! Gestern war ich mit einer Franzosin auf der Coronet Peak. Dort oben wo ich Paragleiter geflogen bin. Sie ist Fotografin, Emilie und von daher gab es einige richtig tolle Bilder zu machen.

Weiterhin sind auch noch zwei nette Deutsche bei mir angekommen. Julian und Anuschka sind aus Hamuburg und waren vorher auf einer Kommunenfarm in den Regenwäldern von Australien. Super Ding und definitiv sehr nette Menschen. Richtig gesund verrückt und abends machen sie immer Feuertanz in der Stadt.

Schon toll hier

Liebe Grüße

2 Kommentare 4.3.10 22:36, kommentieren

Ein Monat im Paradies rum verdammt

Die Zeit hier vergeht so schnell, ich kann die Tage nicht mehr zählen. Laut Relativitätsgesetz müsste ich also eine schöne Zeit durchmachen und das ist immer noch der Fall. Natürlich vermisse ich auch all das, was ich in der Heimat verpasse. Geburtstage, Goldene Hochzeit und natürlich Freunde und Familie. Im Ausgleich finde ich aber immer mehr Vertrauen und Freundschaft hier vor, was mir die Sehnsucht nimmt. Außerdem bin ich so am Pläne schmieden, dass ich mit all den Gedanken einen ganzen Ordner füllen könnte. Ich habe bloß kein Papier zum schreiben…

Nun hier noch etwas vom Flug, wie versprochen und erzählt-war ein fantastisches Erlebnis, ich habe es mir nur etwas extremer vorgestellt.

 

Nun leider kann ich die Bilder vom Flug nicht hochladen. Schade drum...

Jop die letzten Tage bin ich viel Fahrrad gefahren, muss mich ja auf eine große Runde vorbereiten. Hatte auch die Idee ein Auto zu kaufen, da das vieles leichter machen würde. Nur kostet das Reisen per Auto Geld und ich könnte nicht die schönen Wanderwege fahren und ich will ja auch etwas von der Landschaft genießen. Das geht dann auf dem Fahrrad besser. Mal schauen-ich bin noch am Überlegen.

Letztes Wochenende hatte ich mit Borisz ein BBQ – wir haben gebraten, auf einem Gasgrill, das ist hier üblicher als Holzkohle. Shrimps und Burger. Super lecker warmes Essen und ich hätte auch nicht gedacht, dass dieses Mints Gehacktes schmeckt. Aber etwas nach gewürzt, kann man es auf jeden Fall genießen. Habe auch noch nie so leckere Burger gegessen. Schön, dass die beiden aus Ungarn sind. So habe ich immer ein Stück Europa um mich und das macht hier viel aus. Vor allem im Zusammenleben.

Natürlich habe ich auch genügend andere Europäer hier, aber mehr als Smalltalk kommt meist nicht heraus. Nur gelegentlich finden sich Leute, die wirklich total cool sind und ebenso verrückt sind.

Nahrungstechnisch finde ich immer mehr über die Geheimnisse der gesunden und der Instandnahrung heraus. Milchpulver ist z.B. eine gute und günstige Eiweißquelle und schmeckt auch gar nicht mal so schlecht.

Gestern war ich schön Billiard spielen mit Will aus Chicago und Uwon aus Schweden. War mal wieder ein richtig gut geselliger Abend.

Immer schön mit der Sonne im Gesicht aufstehen

28.2.10 21:25, kommentieren