Die Waerme des Nordens

Nun erlebe ich die letzten Tage gemeinsam mit Christian und ich fühle mich schon etwas träge beim Gedanken daran, dass ich danach wieder alleine herum kommen muss. Aber die Zukunft bringt nur Gutes.


Nach unserer heftigen Wanderung fuhren wir die Westküste entlang und hielten natürlich bei jeder Gelegenheit an um was schönes zu sehen, mal zu wandern oder einfach mal nen Kaffee zu trinken. Die Pancake Rocks sahen wir bei untypisch gutem Wetter. Eierkuchenstapelähnliche Steingebilde, die durch das Wasser so bearbeitet wurden, dass das Wellenspiel schöner als je zuvor war. An ist der Seegang der Westküste etwas heftiger als die Bisherigen.

So erwischte uns auch eine richtig große Welle, als wir am Truman Track die Bucht erkundeten. Wir sahen sie zwar schon auf uns zukommen, aber rechneten nicht mit einer Dusche, in Christians Fall einem Bad. Naja wir können behaupten im Meer gewesen zu sein…


Neben einer langen Regenwaldwanderung erkundeten wir auch eine Höhle und zelteten dann am Strand von Karamea. Dort war alles so schön, weil es einfach viel zu viel zu erleben gab. Das Meer mit den angrenzenden Regenwäldern und Bergen. Im Oparara Basin sahen wir zwei Kalksteinbögen, mit dabei der Größte von Australasien.


Mit Kiki hat das richtig Spaß gemacht, da der auch so ein Kletterer ist und so sind wir immer mal vom Weg ab in den Wald.


Nebenbei gab es dort auch einen perfekten Spiegelsee und zwei Höhlen zu sehen.In der Größeren hingen auch Glühwürmer an der Decke und es gab jede Menge enge Nebengänge. Das ist dann schon ein richtiges Abenteuer und so blieben wir gleich noch eine Nacht um am nächsten Tag noch eine etwas größere Wanderung im größten National Park zu machen.

         

Am Nachmittag gings dann schon weiter in Richtung Picton. Heute sind wir hier auch angekommen und genießen die Wärme. Nach einem ruhigen Strandspaziergang mit Klippenklettern gab es wieder ein gutes Mahl und morgen geht’s mit dem Kajak auf die See. Wenn alles passt, werden wir dann noch wandern gehen und auch mal wieder ins Internet kommen um uns bei all den besorgten Seelen zu melden.
Und dann wird wieder geil gekocht. Wahnsinnig gut habe wir die letzten Tage gelebt, da gemeinsam kochen mehr Spaß macht. So leckeren Fisch und Blackball Salami und Kürbis, Aubergine, Feijoas, Kiwano und alles, was man sonst nicht isst.
Am Sonntag macht Christian weiter auf die Nordinseln und ich werde wahrscheinlich an der Nordküste entlang machen oder mal nach Kaikoura an die Ostküste schauen, bevor es mit der Arbeit los geht. Ich muss definitiv noch eine Weile entspannen und das Erlebte erstmal verarbeiten. Es war einfach so viel in den letzten Tagen, dass ich schon gar nicht mehr weiß, was ich gestern gemacht habe. Die nächsten Tage werden sicher etwas ruhiger.

Also bleibt alle reinen Gedankens und macht was euch gefällt!

Bis zum nächsten Mal 

9.5.10 03:17

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