Wanderurlauber

Frisch, munter und Gesund bin ich zurück. Recht zügig kam ich nach Marahau um dort den Abel Tasman zu wandern. Die erste Nacht verbrachte ich auch noch kostenlos im Hostel und frühzeitig ging es am nächsten Morgen schon los.

Der schönste Track im ersten und größten Nationalpark des Landes haute mich jetzt nicht so um aber zeigte schon einige schöne Stellen. Hier war es auch etwas schwerer einfach irgendwo zu zelten wo man gerade Lust hat. Doch Martin kriegt auch das hin.


Am ersten Tag traf ich schon auf die DOC Parkwächters, die mir gleich einen Strafzettel gaben, weil ich keinen Campingplatz buchte. Naja…Das war aber auch das einzige und letzte Mal. Nach 7 Stunden, 20 km Wald und Strand durfte ich mich dafür auf einem Platz mit Trinkwasser, zwei Kanadiern und einer Amerikanerin nieder lassen. Es war ein ganz lustiger Abend am Feuer. Wenn man so daran denkt, dass wir hier nachts Opossums haben-im Vergleich, dass die Amis mit Bären zu tun haben, falls sie mal in die Natur gehen. Hab ich noch nie darüber nach gedacht.

Ich war ganz schön fertig und irgendwie hatte ich auch gar keine Lust den ganzen Track allein zu laufen. Ist schon ein komisches Gefühl nun allein ohne Begleitung weiter zu ziehen, da die Person mit der man zwei Wochen alle Erfahrungen, Werte, Momente und Eindrücke teilte auf einmal nicht mehr anzusprechen ist. Da kamen längst vergrabene Gefühle und Erinnerungen wieder hoch…

Nun mein Plan war, mich einfach vier Tage auf dem Tasman Track aufzuhalten und das machte ich auch. Länger hatte ich keine Zeit, da ich mich auf den Weinbergen melden musste. So machte ich mich am zweiten Tag gemächlich zurück und wanderte die Routen, die ich vorher umgangen bin. Es wiederholt sich ja doch alles und außerdem war der Fox River Inland Track eh schöner. Bis auf den Strand.

An Cleopatras Pool hielt ich mich fest und schlug mein Zelt mitten im Regenwald auf. Sauber… Durch den vielen Regen in der Nacht, ließen sich die Flüsse auch gleich viel schöner ansehen.

Den dritten Tag verbrachte ich in der Apfelbaum Bucht. Ein wunderschöner, langer , goldener und ruhiger Sandstrand, der nur so zum Zelten einlädt. In der Nacht konnte ich schön Sternkarte lesen und mich wegen des komischen Leuchtens wundern. Es fing an zu Gewittern.

Der heutige Tag war ganz schön und nun sitz ich auf der Terrasse und es regnet schon wieder. Ich schreib dann mal den Weinbergen und hoffe in den nächsten Tagen auf Arbeit. Es kann nämlich auch sein, dass ich noch eine Weile warten muss, weil die Pflanzen erst Frost abbekommen müssen um verschnitten werden zu dürfen. So hoffe ich mal auf das Beste, wie immer. Und wie immer kommt auch nur das Beste auf mich zu.

Auf Euch hoffentlich auch!!

14.5.10 09:16

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