Auch eine Rundfahrt hat ein Ende

Viel hat er erlebt und viel bezahlt. Nun muss die Kasse auch mal wieder aufgebessert werden, damit man auch etwas wieder mit nach Hause nimmt, neben dem ganzen Ramsch.

Nachdem wir in Queenstown deftig feierten, machten wir uns auf nach Milford um dort bei annehmbarem Wetter eine Bootsfahrt durch die Milford Sounds beizuwohnen. Zwischen den Bergen in den Sonnenuntergang zu fahren, mal unter einem Wasserfall duschen und Unmengen von kostenlosen Kaffee.

Weiter gings an der Südküste entlang nach Dunedin, in den Regen. Im Pub schaute man Australien gegen Neuseeland gewinnen, 2:1. Ziemlich raues Freundschaftspiel-ein Kiwi kann nicht mehr zur WM fahren. Lange werden sie wahrscheinlich nicht dabei sein. Rugby liegt ihnen weit besser und das sieht man auch im Fußball. Weiterhin waren wir noch in der Cadburry Schokoladenfabrik, machten eine Führung mit ausgiebiger Verkostung und überzeugten uns davon, dass es weit bessere Schokoladen gibt. Das Schwimmbad und die steilste Straße der Welt nahmen wir auch auf uns. Viel mehr als Regen gabs dann nicht mehr.

Zudem war es so viel, dass Straßen gesperrt wurden und wir eine recht große Umleitung nehmen mussten. Es waren keine 20 km mehr, sondern 300+. Aber so habe ich wenigstens mal was Neues gesehen. Die Tonklippen und der Lake Pukaki lagen gleich auf dem Weg.


Am Lake Tekapo hielten wir um uns in den heißen Quellen zu entspannen und am folgenden Morgen über den Schnee zu staunen.

An der Ostküste liegt aber noch keiner, dafür hatten wir genialen Wellengang für den sich sogar die örtliche Presse interessierte. Unseren letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir im Strawberry Tree und schütten nochmals recht anständig um dann am nächsten Morgen verklatscht durch den Regen weiter zu reisen. Marina und Chris machten sich auf zum Flughafen währen ich nach Havelock trampte um dort in der Muschelfabrik nach Arbeit zu fragen. Die wollen mich leider nicht und so versuche ich es morgen, am Dienstag nochmal in Renwick. Dort soll es ein Packhaus geben, die Arbeiter suchen. Vielleicht ergibt sich dort was. Melissa von den Philippinen wird dabei ein wenig helfen, die arbeitet gerade in der Muschelfabrik um dann irgendwann mit ihrem spanischen Mann und der 14-jährigen Tochter, die beide getrennt von einander auf der Nordinsel leben, zusammen zu ziehen.

Falls meine Bemühungen nicht klappen, gibt es ja immer noch die Weinberge. Da weiß ich aber auch noch nicht so recht, wann es losgehen soll. Deswegen versuche ich eben schnellstmöglich was zu finden. Das Wetter ist recht schön aber kalt und da will man doch lieber irgendwo drinnen arbeiten um nicht krank zu werden.

Ich werde schon was finden um dann in Deutschland auch mal was zu erleben


31.5.10 06:47

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